Aktualisiert am 24. Sept 2026 • 13 Min. Lesezeit
Registrierkasse mit Bondrucker:
mobil, flexibel und ohne Technikaufwand
Eine Registrierkasse mit Bondrucker muss kein fix verbautes System sein. Mit kassemo kassierst Du am Handy, Tablet oder Computer und entscheidest selbst, ob Belege gedruckt, digital verschickt oder als QR-Code am Display gezeigt werden.
So passt sich Deine Kasse Deinem Arbeitsalltag an, egal ob am Marktstand, im Salon oder an der Ladentheke.
Fakten für Eilige
kassemo läuft auf dem Handy, Tablet oder Computer, den Du ohnehin schon hast.
Ein Bondrucker ist optional. Belege gehen auch digital raus oder ab Oktober 2026 als QR-Code am Display.
Für den fixen Standort hat sich der Epson TM-M30III bewährt, je nach Variante mit Netzwerkkabel oder zusätzlich mit WLAN und Bluetooth.
Für unterwegs koppelst Du Handy oder Tablet per Bluetooth mit dem Epson TM-P20 II. Alternativ nutzt Du myPOS Ultra.
Kartenzahlung funktioniert mit jedem Terminal. Bei myPOS und SumUp wird der Betrag automatisch übergeben, sodass sich niemand vertippen kann.
Bald im Shop: iMin Falcon 2 und Falcon 1 Pro als All-in-One-Kassen für die Theke.
Die gesetzeskonforme Inbetriebnahme der Kasse dauert rund zehn Minuten, einen Techniker brauchst Du nicht.
Kassieren mit Handy, Tablet oder Computer
Eine Registrierkasse mit Bondrucker brauchst Du nicht zwingend zu kaufen.
kassemo läuft auf dem Gerät, das Du schon besitzt:
- am Handy und am Tablet über die App aus dem Play Store oder App Store,
- am Computer direkt im Browser.
Warum Du kein eigenes Kassensystem kaufen musst
Klassische Kassensysteme bestehen aus fest verbauter Hardware, die an einem Platz steht und dort bleibt. Für kleine Betriebe ist das oft eine Investition, die sich schwer rechtfertigen lässt. kassemo dreht das um und macht Dein vorhandenes Gerät zur Kasse.
Am Handy oder Tablet lädst Du die App, meldest Dich an und kassierst innerhalb weniger Minuten. Am Computer brauchst Du nicht einmal eine Installation, dort läuft kassemo im Browser. Das ist vor allem dann praktisch, wenn Du ohnehin am Schreibtisch oder an der Ladentheke sitzt.
Der Einstieg kostet Dich damit vor allem Zeit, kein Hardware-Budget. Gerade Selbstständige und kleine Betriebe kommen so zu einer vollwertigen Registrierkasse, ohne vorher mehrere hundert Euro in Geräte zu stecken.

Welches Gerät zu welcher Situation passt
Die Entscheidung hängt weniger von der Branche ab als davon, wo Du stehst, wenn Du kassierst.
Am Marktstand oder bei mobilen Dienstleistungen reicht das Handy in der Tasche. Im Geschäft oder im Studio liegt ein Tablet auf der Theke und ist schneller zu bedienen, weil der Bildschirm größer ist. Im Büro oder in der Werkstatt ist der Computer meist die naheliegende Wahl, weil er ohnehin läuft.
Du musst Dich dabei nicht festlegen. Alle Daten liegen in der Cloud und nicht lokal auf einem einzigen Gerät. Wechselst Du vom Handy aufs Tablet, wechselt kassemo einfach mit. Deine Artikel, Belege und Einstellungen sind nach dem Anmelden sofort da.
So startest Du:
- App aus dem Play Store oder App Store laden, am Computer einfach den Browser öffnen und über unsere Homepage auf Kostenlos registrieren klicken
- Kassenzugang registrieren
- Im Test alles ausprobieren
- Signaturzertifikat aktivieren, danach erstellt die Kasse den Startbeleg
- Innerhalb von sieben Tagen die Meldung bei FinanzOnline machen
- Optional den Bondrucker und ein Kartenterminal koppeln
Aus dem Alltag: Auf einem Wochenmarkt verkauft eine Seifenmanufaktur mit dem Handy in der Schürzentasche. Ein kleiner Bluetooth-Bondrucker liegt daneben im Korb. Jede Kundin bekommt sofort ihren Beleg, ohne dass am Stand eine Steckdose gebraucht wird.
Ob Du überhaupt einen Bondrucker brauchst, ist die nächste Frage. Ab Oktober 2026 gibt es dafür mehr als eine Antwort.
Belege drucken, digital verschicken oder am Display zeigen
Jeder Verkauf braucht in Österreich einen Beleg. Wie er bei Deiner Kundschaft ankommt, bestimmst Du: gedruckt über einen Bondrucker oder A4-Drucker, digital per E-Mail oder WhatsApp, oder als QR-Code am Display zum Abscannen.
Brauchst Du überhaupt einen Bondrucker?
Ab 1. Oktober 2026 gilt der Beleg auch dann als erteilt, wenn Deine Kundschaft ihn als QR-Code an Deinem Display scannt. Für Dich heißt das: Der Bondrucker ist keine Pflicht mehr, sondern eine Entscheidung.
Ganz verzichten lässt sich trotzdem selten. Verlangt jemand einen Papierbeleg, musst Du ihn ausgeben können. Ein Bondrucker bleibt deshalb die Absicherung für den Fall, dass jemand ohne Handy vor Dir steht.
Was ab Oktober 2026 genau gilt, wie Du die digitale Belegausgabe aktivierst und welche Angaben auf jeden Beleg gehören, steht im Detail hier: Registrierkasse und RKSV: Was Deine Kasse können muss.
Was der Verzicht auf Papier im Alltag bringt
Der spürbarste Effekt ist der Verbrauch an Thermorollen. Wer bisher jeden Beleg gedruckt hat und auf digitale Ausgabe umstellt, wechselt die Rolle deutlich seltener. Dazu kommt weniger Papierabfall an der Kasse, was gerade bei kleinen Ladenflächen angenehm ist.
Der zweite Punkt betrifft Deine Kundschaft. Thermopapier verblasst, bei manchen Belegen schon nach einigen Monaten. Wer den Beleg für die Gewährleistung braucht, steht dann vor einem leeren Zettel. Ein gescannter Beleg liegt dagegen im Handy und bleibt lesbar.
Was digital nicht automatisch ist: schneller. Ein Bon ist in ein, zwei Sekunden gedruckt. Bis jemand sein Handy gefunden, entsperrt und die Kamera geöffnet hat, kann es länger dauern. Der Vorteil liegt beim Material und beim Aufbewahren, nicht beim Tempo an der Kasse.
Ganz ohne Drucker geht es trotzdem selten. Ältere Kund*innen greifen oft lieber zum Zettel, und wer gerade beide Hände voll hat, auch. Der Bondrucker kommt seltener zum Einsatz, überflüssig wird er nicht.
Welcher Weg wann passt
Die Entscheidung hängt an Deiner Kundenstruktur, und Du musst Dich nicht festlegen.
Alle drei Wege stehen Dir parallel zur Verfügung, Du wählst pro Verkauf:
- Drucken: Kundschaft hat kein Smartphone dabei oder will Papier
- Digital verschicken: Du kennst die Kontaktdaten, typisch bei Stammkundschaft
- QR-Code am Display: Du willst Thermorollen und Papier sparen
Aus einem Friseursalon: Seit dort die digitale Belegausgabe aktiv ist, steht das Tablet mit dem QR-Code an der Kasse und die Kund*innen scannen ihn im Vorbeigehen.
Hast Du Dich für einen Bondrucker entschieden, ist der Anschluss in wenigen Minuten erledigt.
So verbindest Du Deine Registrierkasse mit einem Bondrucker
Ein Bondrucker ist mit etwas Technik Know-how meist rasch angeschlossen. Am Handy und Tablet koppelst Du ihn per Bluetooth oder bindest ihn über das Netzwerk ein, am Computer läuft die Verbindung über LAN, WLAN oder einen lokal installierten Drucker.
Vom Handy oder Tablet aus
Du koppelst den Bondrucker einmal per Bluetooth. Danach schickt kassemo jeden Beleg direkt aus der App an den Drucker. Für unterwegs ist das die praktischste Lösung, weil kein Netzwerk vorhanden sein muss.
Bewährt hat sich dafür der Epson TM-P20 II. Er ist kompakt genug, um in eine Umhängetasche zu passen, und läuft über Akku.
Vom Computer aus
Für den fixen Standort hat sich der Epson TM-M30III bewährt.
Es gibt den Drucker in zwei Varianten, und die Wahl entscheidet darüber, welche Geräte Du später anschließen kannst:
- TM-M30III LAN: Verbindung über Netzwerkkabel. Die günstigere Option, sie reicht, wenn Du ausschließlich am Computer kassierst.
- TM-M30III LAN/BT: Dieses Modell kann auch WLAN und Bluetooth. Das brauchst Du, sobald Du mit Handy oder Tablet drucken willst oder der Drucker ohne Kabel im Netzwerk hängen soll.
Nimm im Zweifel die LAN/BT-Variante. Sie kostet etwas mehr, lässt Dir aber die Wahl, wenn später ein Tablet oder Handy dazukommt.
Worauf Du vor dem Kauf achten solltest
Am reibungslosesten läuft kassemo mit Bondruckern von Epson und Star. Andere Modelle funktionieren oft auch, wenn sie ESC/POS unterstützen, garantieren können wir das bei der Menge an Geräten am Markt aber nicht. Welcher Druckertyp mit welchem Gerät zusammenarbeitet, siehst Du in der Druckerübersicht.
Bevor Du etwas kaufst: Hast Du schon einen Bondrucker, teste ihn im kostenlosen Testzugang. Du verbindest ihn dort wie im Echtbetrieb und machst einen Testdruck. Funktioniert der Drucker, brauchst Du keine neue Hardware. Die aktuellen Modelle mit Preisen findest Du im kassemo-Shop.
Deine Verbindungsmöglichkeiten im Überblick
Verbindung & Gerät
Empfohlenes Modell
So sieht das in der Werkstatt aus: Eine kleine Fahrradwerkstatt druckt ihre Belege über einen Epson TM-M30III, per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden. Der Computer steht am Tresen, der Drucker auf dem Regal daneben. Zwischen Reparaturannahme und Beleg liegen keine zwei Minuten.
Kartenzahlung mit myPOS oder SumUp
Kartenzahlung läuft bei kassemo über ein Terminal, das Du parallel zur Kasse betreibst. Bei myPOS und SumUp ist das Terminal mit kassemo gekoppelt und übernimmt den Betrag automatisch. Den Beleg erstellst und druckst Du wie gewohnt in kassemo.
So läuft eine Kartenzahlung ab
Bei myPOS und SumUp ist die Kasse mit dem Terminal gekoppelt. Du erstellst den Beleg in kassemo, der Betrag geht automatisch ans Terminal, Deine Kundschaft zahlt kontaktlos oder mit PIN. Getippt wird nichts.
Genau das ist für viele der entscheidende Punkt. Wer den Betrag am Terminal selbst eintippt, kann sich vertippen, und dann wird ein anderer Betrag eingezogen als der, der auf dem Beleg steht. Wem das auffällt, der korrigiert es mit Aufwand. Wem es nicht auffällt, der sucht am Monatsende nach einer Differenz, die niemand mehr zuordnen kann.
Das Risiko steigt mit der Zahl der Personen an der Kasse. Kassierst Du allein, kennst Du Deine Abläufe. Sobald Aushilfen oder wechselnde Mitarbeiter*innen kassieren, ist die automatische Übergabe die spürbarste Entlastung: Es gibt schlicht keine Stelle mehr, an der sich jemand vertippen kann.
Nutzt Du ein anderes Terminal, funktioniert kassemo trotzdem. Du tippst den Betrag dort selbst ein und schließt den Beleg in kassemo mit der Zahlungsart „Karte“ ab. Der Umsatz ist damit korrekt in der Kasse erfasst, nur die Übergabe machst Du von Hand.
Terminals von myPOS und SumUp akzeptieren Bankomatkarte, Kreditkarte und kontaktlose Zahlungen über Apple Pay und Google Pay.
Welches Terminal zu welchem Gerät passt:
Je nachdem, ob Du mit Handy, Tablet oder Computer kassierst oder lieber alles in einem Gerät hättest, passt eine andere Lösung:
- Handy oder Tablet: SumUp Solo Lite oder myPOS Go
- Computer: myPOS Go
- Mobiles Stand-alone-Gerät: myPOS Ultra, dort läuft die kassemo-App direkt auf dem Terminal
Manchmal ist es am Ende auch einfach eine Sympathiefrage, ob es SumUp oder myPOS wird.
Was beim Kassenabschluss zählt
Der Kassenabschluss in kassemo betrifft nur Dein Bargeld. Du zählst, was in der Lade liegt, und vergleichst es mit dem, was die Kasse an Barumsätzen erfasst hat. Kartenzahlungen liegen nicht in der Lade und werden deshalb auch nicht gezählt.
Das gilt unabhängig davon, welches Terminal Du nutzt. Sobald Du einen Beleg mit der Zahlungsart „Karte“ abschließt, ist der Umsatz in der Kasse und für die Buchhaltung richtig verbucht, egal ob der Betrag automatisch ans Terminal ging oder Du ihn dort eingetippt hast.
Praktisch heißt das: Je mehr Deine Kundschaft mit Karte zahlt, desto weniger Bargeld liegt in der Lade und desto schneller bist Du beim Abschluss fertig.
Wie der optionale Kassenabschluss in Österreich abläuft und welche Fehler dabei häufig passieren, liest Du hier: Kassenabschluss in Österreich.
Was über kassemo läuft und was nicht
Das Händlerkonto liegt bei myPOS oder SumUp, nicht bei kassemo. Die Konditionen, also Transaktionsgebühren und Auszahlungsrhythmus, legt der jeweilige Anbieter fest. Ein Vergleich lohnt sich, weil die Modelle unterschiedlich aufgebaut sind. kassemo sorgt dafür, dass der Umsatz im richtigen Beleg landet.
Was Kund*innen uns dazu oft fragen:
- „Brauche ich zwei Verträge?“ Ja, einen für kassemo und einen beim Terminal-Anbieter.
- „Kann ich das Terminal wechseln?“ Ja, die Kasse bleibt dieselbe.
- „Geht auch nur Bargeld?“ Ja, ein Terminal ist keine Voraussetzung.
Aus einem Kosmetikstudio: Dort steht ein Tablet mit kassemo an der Anmeldung, daneben ein myPOS Go. Kartenzahlungen laufen kontaktlos durch, der Abgleich am Abend fällt weg.
Alles in einem Gerät: das myPOS Ultra
Für mobile Betriebe ist das myPOS Ultra die kompakteste Lösung. Die kassemo-App läuft direkt auf dem Terminal, Kartenzahlung und Bondruck sind eingebaut. Ein zusätzliches Handy oder Tablet brauchst Du nicht.

Warum ein Gerät statt drei
Wer viel unterwegs kassiert, jongliert oft mit drei Geräten: Handy für die Kasse, Terminal für die Karte, Drucker für den Beleg. Dazu kommen drei Akkustände, die gleichzeitig im Blick bleiben müssen, und beim Aufbau jedes Mal dieselbe Sucherei nach dem richtigen Kabel.
Beim myPOS Ultra passiert alles auf einem Gerät. Du erstellst den Beleg in der kassemo-App, nimmst Bar- oder Kartenzahlung an und druckst den Bon direkt aus. Zwischen Bestellung und fertigem Beleg wechselst Du kein einziges Mal die Hand.
Das Gerät hat außerdem eine SIM-Karte eingebaut. Gerade an Orten mit schwachem Empfang, etwa auf einer Alm oder an einem Marktstand ohne WLAN, ist das ein echter Unterschied. Deine Kasse braucht eine Internetverbindung für die Signatur, und die bringt das Ultra selbst mit.
Für wen sich das rechnet
Interessant ist das vor allem dort, wo schnell auf- und abgebaut wird. Taxis, Marktstände, Foodtrucks, Catering, mobile Dienstleistungen. Überall, wo der Arbeitsplatz jeden Tag ein anderer ist, ist ein Gerät leichter zu handhaben als ein Set aus dreien.
Weniger sinnvoll ist das Ultra an einer festen Theke. Dort hast Du Steckdosen, Platz und WLAN, und ein größerer Bildschirm arbeitet sich angenehmer. Wer stationär kassiert, fährt mit Tablet und separatem Bondrucker meist besser.
Ein Punkt, der oft für Verwirrung sorgt
Die Gesetzeskonformität hängt nicht am Gerät. Sie bezieht sich auf die kassemo-Software und die damit erstellten Belege. Das Signaturzertifikat läuft über Deinen kassemo-Zugang, unabhängig davon, ob die App auf einem Handy, einem Tablet oder auf dem Ultra installiert ist.
Aus der Praxis: Ein Foodtruck-Betreiber kassiert mit dem myPOS Ultra direkt am Ausgabefenster. Bargeld, Karte, Beleg und Bondruck laufen über ein Gerät. Beim Standortwechsel wandert es in die Kiste, mehr Aufbau braucht es nicht.
Bald im Shop: iMin Falcon 2 und Falcon 1 Pro
Für Betriebe mit fester Kassentheke kommen zwei neue All-in-One-Geräte in den kassemo-Shop. Beide vereinen Kassendisplay und Bondrucker in einem Gerät. Der Unterschied liegt darin, ob Du das Display abnehmen oder darauf den Beleg zeigen kannst. Starttermin und Preise stehen noch nicht fest.
Was die beiden Geräte unterscheidet
Der iMin Falcon 2 hat ein 10,95-Zoll-Touchdisplay, das sich als Tablet abnehmen lässt. Es hat einen eigenen Akku, Du kannst es also mitnehmen und an einer anderen Stelle im Geschäft kassieren. Der Bondrucker wird über ein magnetisches Dock angesteckt, wahlweise mit 58 oder 80 Millimeter Papierbreite und automatischem Papierschnitt.
Der iMin Falcon 1 Pro ist kompakter und fest verbaut. Dafür hat er ein eingebautes 3,97-Zoll-Kundendisplay, auf dem Du den Beleg als QR-Code anzeigen kannst. Deine Kundschaft scannt ihn direkt mit dem Handy. Der 80-Millimeter-Bondrucker mit Auto-Cutter ist integriert und trotzdem leicht zu warten, die Verbindung läuft über WLAN, teils zusätzlich über Ethernet.
Welches Gerät für welchen Betrieb
Der Falcon 2 passt dorthin, wo nicht alles an einem Punkt passiert. Ein Geschäft, in dem Du auch mal im Lager, im Schauraum oder beim Kunden im Gespräch abrechnest, aber trotzdem eine feste Theke als Basis hast. Das Tablet nimmst Du ab, kassierst woanders und stellst es zurück ins Dock, wenn Du drucken willst.
Der Falcon 1 Pro passt dorthin, wo die Kasse steht und stehen bleibt. Eine Bäckerei, ein Blumenladen, ein Feinkostgeschäft mit klarer Theke. Das Kundendisplay spart Dir dort bei jedem Verkauf eine Bewegung: Statt das Kassendisplay zur Kundschaft zu drehen und wieder zurück, erscheint der QR-Code direkt auf ihrer Seite.
Was beide gemeinsam haben: Hardware und Software kommen aus einer Hand. Du musst nicht selbst recherchieren, welcher Drucker mit welchem Tablet zusammenarbeitet.
Die iMin Geräte im Überblick
Falcon 1 Pro: 3,97 Zoll, fest eingebaut.
Falcon 1 Pro: am Kundendisplay.
Falcon 1 Pro: nein, fest verbaut.
Falcon 1 Pro: 80 mm, fest integriert.
Da die Geräte erst in unseren Shop kommen, hier zwei typische Szenarien statt echter Kundenfälle: Im Feinkostgeschäft steht ein Falcon 1 Pro fix an der Theke, der Beleg erscheint als QR-Code auf dem Kundendisplay und wird im Vorbeigehen gescannt. Im Möbelgeschäft nebenan steckt ein Falcon 2 im Dock, wird für den Verkauf im Schauraum abgenommen und kommt zum Drucken zurück an die Theke.
Küchenbondrucker, Barcode-Scanner und Kassenlade
Über den Bondrucker an der Theke hinaus lässt sich kassemo um drei Dinge erweitern:
- einen zweiten Bondrucker für die Küche,
- einen Barcode-Scanner und
- eine Kassenlade.
Alle drei sind optional und lohnen sich erst ab einer gewissen Betriebsgröße.
Der Küchenbondrucker für die kleine Gastronomie
Du kannst einen zweiten Bondrucker als Küchenbondrucker einsetzen. Dafür eignet sich derselbe Epson TM-M30III, den Du an der Theke nutzt.
Der Ablauf bleibt für Dich gleich. Du erstellst den Beleg an der Kasse, kassemo schickt den Bon zusätzlich an den Drucker in der Küche. Die Bestellung kommt dort an, wo gekocht wird, ohne dass jemand den Zettel hintragen muss.
Bisher war kassemo vor allem für Betriebe ohne eigene Küche gedacht, etwa Marktstände, Salons und kleine Läden. Mit dem Küchenbondrucker wird das System auch für kleine Cafés, Imbisse und Foodtrucks mit Küchenbereich interessant. Der Zeitgewinn zeigt sich vor allem in Stoßzeiten, wenn die Wege zwischen Theke und Herd sonst der Engpass sind.
Barcode-Scanner: ab wann er sich rechnet
Ein Scanner spart Zeit, sobald Du viele unterschiedliche Artikel führst. Statt in der App zu suchen, scannst Du den Code, kassemo erkennt Bezeichnung und Preis. Bei zehn Artikeln merkst Du davon wenig. Bei einem Hofladen mit wechselndem Sortiment oder einem kleinen Shop verkürzt sich der Kassiervorgang spürbar.
Kassenlade: Sicherheit statt Schublade
Die Kassenlade öffnet automatisch, sobald ein Beleg über den Bondrucker gedruckt wird. Sie ist deshalb an den Drucker gekoppelt und nicht einzeln sinnvoll. Wer viel Bargeld annimmt, hat damit das Wechselgeld sicher verstaut statt lose neben der Kasse liegen.
Sinnvoll ab wann
- Küchenbondrucker: sobald Bestellung und Zubereitung räumlich getrennt sind
- Barcode-Scanner: sobald Dein Sortiment mehr Artikel hat, als auf eine Bildschirmseite passen
- Kassenlade: sobald regelmäßig Bargeld über die Theke geht
Aus einem Hofladen: Dort stehen Tablet, Bondrucker und Kassenlade nebeneinander. Der Scanner erfasst die Eigenprodukte, die Lade öffnet beim Drucken automatisch. Das Wechselgeld liegt sicher in der Kassenschublade statt in der offenen Geldtasche.
Welche Kassen-Kombi passt zu Deinem Betrieb?
Die Antwort hängt vor allem an einer Frage: Kassierst Du mobil, stationär oder beides?
Bist Du viel unterwegs, reichen Handy und mobiler Bondrucker. Stehst Du an einem festen Platz, lohnt der Blick auf ein All-in-One-Gerät.
Drei Fragen, die die Entscheidung abkürzen
Wo stehst Du beim Kassieren? Wenn der Ort jeden Tag ein anderer ist, zählen Gewicht und Akku. Wenn er immer derselbe ist, zählen Bildschirmgröße und Stabilität der Verbindung.
Wie oft verlangt Deine Kundschaft Papier? Je häufiger, desto eher lohnt sich ein Bondrucker an fixer Stelle.
Wie viel Bargeld läuft über die Theke? Je mehr, desto eher lohnt sich die Kassenlade. Bei überwiegender Kartenzahlung ist sie verzichtbar.
Du musst Dich nicht endgültig festlegen
Der praktische Vorteil eines cloudbasierten Systems: Die Entscheidung ist nicht in Stein gemeißelt. Du kannst mit dem Handy starten, später ein Tablet dazunehmen und noch später einen Bondrucker anschließen. Deine Daten bleiben dieselben, der Kassenzugang bleibt derselbe.
Genau das ist der Unterschied zu einem gekauften Komplettsystem. Dort entscheidest Du einmal und lebst drei oder fünf Jahre mit dieser Entscheidung. Hier entscheidest Du für die nächste Saison und korrigierst, wenn sich das Geschäft ändert. So wächst Deine Registrierkasse mit Bondrucker mit Deinem Betrieb mit.
Was kassemo dabei fix mitbringt
Unabhängig von Deiner Gerätekombination ist kassemo in Österreich gesetzeskonform, inklusive Signaturzertifikat. Die Inbetriebnahme dauert ein paar Minuten, einen Techniker oder Installationstermin brauchst Du nicht. Testen kannst Du kostenlos, bevor Du Dich für Software oder Hardware entscheidest.
Welche Variante passt zu Dir?
Häufigste Kombination und Kundenmeinung
Die häufigste Kombination bei unseren Kund*innen ist Tablet plus Bondrucker an der Theke. Handy-Kassen kommen fast immer von Betrieben, die auch mal auf einem Markt stehen.
Das sagt Melanie vom DF Shop: „Es sollte einfach sein. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit kassemo gemacht. Auch für die Mitarbeiter war es kein Problem, damit zu arbeiten.“
Fazit zur Registrierkasse mit Bondrucker
Eine Registrierkasse mit Bondrucker ist bei kassemo kein festes Paket, sondern ein Baukasten.
Handy, Tablet oder Computer als Basis, dazu Bondrucker, Kartenterminal oder ein All-in-One-Gerät, je nachdem, was Dein Betrieb gerade braucht. Mit der QR-Code-Anzeige, dem Küchenbondrucker und bald den iMin-Geräten wächst dieser Baukasten weiter.
Registriere Deinen Zugang, teste kostenlos und stell Dir die Kombination zusammen, die zu Deinem Arbeitsalltag passt.
Häufige Fragen zur Registrierkasse mit Bondrucker
Brauche ich für jedes Gerät ein eigenes Signaturzertifikat?
Nein. Das Zertifikat gehört zu Deinem Kassenzugang, nicht zu einem bestimmten Gerät. Du kannst also zwischen Handy, Tablet und Computer wechseln, ohne etwas zu ändern.
Macht eine Kassenlade meine Kasse gesetzeskonform?
Nein. Die Anforderungen betreffen Software und Belege, nicht die Hardware auf der Theke. Eine Kassenlade ist reine Bequemlichkeit und Sicherheit beim Bargeld.
Kann ich einen Bondrucker verwenden, den ich schon habe?
Wahrscheinlich ja. Am zuverlässigsten laufen Geräte von Epson und Star, viele andere funktionieren ebenfalls, wenn sie ESC/POS unterstützen.
Sicher weißt Du es in fünf Minuten: Registriere einen kostenlosen Testzugang und verbinde Deinen Drucker dort. Kommt der Testdruck sauber heraus, passt er. Welche Druckertypen mit welchem Gerät zusammenarbeiten, siehst Du in der Druckerübersicht.
Funktioniert der Bondruck, wenn mein Internet ausfällt?
Nein. kassemo braucht eine Internetverbindung, um den Beleg zu signieren, und ohne signierten Beleg wird auch nichts gedruckt. Bei kurzen Ausfällen schreibst Du die Belege per Hand und trägst sie danach nach. Dauert es länger, gibt es eine Meldepflicht, die wir im RKSV-Artikel erklären.
Wann sind der iMin Falcon 2 und der Falcon 1 Pro verfügbar?
Beide kommen in Kürze in den Shop. Starttermin und Preise geben wir bekannt, sobald sie feststehen.
Deine Frage ist nicht dabei?
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